21. August

Heute war wieder „Urlaubsstimmung“ angesagt, hatten wir doch dank Imogen unsere Arbeit auf den Katamaran „Sunset Cruiser“ verlegt. Also ging es früh los um zu Fuß nach Black River zu kommen. Es war aber nicht viel los und fühlte sich eher wie Sonntag als wie Samstag an. Am „Hafen“ angekommen mussten wir noch eine gute Stunde warten, bis es dann auch wirklich los ging. Mit uns auf dem Katamaran (bzw. wir ja eigentlich mit denen) war noch eine Familie älterer Generation aus Melbourne, die aber ursprünglich aus Mauritius stammt. Eine weitere Gruppe hatte abgesagt, weshalb wir gerade mal zu fünft plus 3 Crewmen waren und somit viel Platz hatten.

Zuerst ging es Delphine gucken. Dazu mussten wir heute nicht weit fahren, denn wir fanden die Spinnerdelphine gleich vor La Preneuse/Black River, also quasi vor der Haustür. Allerdings war es die letzten Tage schon sehr windig und auch heute bließ der Wind stark, so dass es ein bisschen wellig war. Das war aber nicht weiter schlimm und die Delphine genossen es sichtlich und surften in den Wellen. Blöd nur, dass wir schon nach kurzer Zeit unsere eine Mappe mit Sichtungsbögen dank des Windes im Meer verschwanden sahen…

Wir blieben nicht lange bei den Delphinen, immerhin war das nicht „Haupgrund“ des Trips der Familie. Wir machten kurz bei einer sehr guten Schnorchelstelle halt, aber niemand wollte ins Wasser, also ging die Fahrt gemütlich weiter Richtung Benetier-Insel, welche zwischen Black River und Le Morne in einer supertürkisen Lagune liegt.

Dort angekommen hat dann Annie erstmal noch ihren Objektivdeckel im Meer versenkt, ist aber gleich hinterhergesprungen und konnte ihn retten. Dann gab es, etwas von der Insel ankernd, erstmal Mittag: gegrillten Fisch und Hähnchen mit Reis und zum Nachtisch gegrillte Bananen. Lecker! Und wir haben uns die ganze Zeit an den verschiedensten Blau- und Türkistönen des Meeres, je nach Sonneneinstrahlung, Wolken, Korallen, … gar nicht sattsehen können.
Nach dem Mittag ging es mit kleinem Boot erst zu einer Felseninsel mitten in der Lagune und dann auf die Insel, wo wir eine Stunde Zeit hatten zum „nichts tun“. Auf der Insel war viel los, kamen ja alle anderen Boote mit ihren Urlaubern auch hier her; neben uns – also wo Annie und ich es uns bequem gemacht hatten um etwas Sonne zu und Buchstaben zu tanken – war z.B. eine gemischte Gruppe aus Deutschen und ausländisch (in dem Fall alle gemeinsam dann Englisch) sprechenden jungen Leuten, die sehr viel Spass hatten. Es lies sich aber trotzdem gut entspannen und selbst die selbst auf der Insel vorhandenen Warenverkäufer (Muschelandenken, Tücher, Körbe, …) fielen eigentlich kaum weiter auf.

Die Rückfahrt verlief dann unspektakulär. Wie ließen noch pflichtbewusst unseren Fragebogen zum „Dolphin Watching“ ausfüllen und kamen dann am Nachmittag müde und erschöpft vom nichts tun – die Sonne, der Wind, das Meer!! – wieder im Haus an und haben den restlichen Tag nicht mehr viel gemacht. Aber es war ein schöner Tag und das Wetter war genial; Urlaubsstimmng pur trotz Arbeit!

Und damit man mir auch glaubt, dass ich wirklich hier bin, mal ein paar Fotos 🙂

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2 Kommentare

  1. Karsten.Kuegler said,

    August 21, 2010 um 6:26 pm

    Das ist ja fast schon kitschig blau… also ich waere da definitiv Baden und Schnorcheln gegangen… Oder ist das Wasser so kalt? Wie ist es eigentlich dort mit den Gezeiten?

  2. Tanja said,

    August 31, 2010 um 9:22 am

    Im Meer versenkte Objektivdeckel kenne ich auch. Ich finde diese Dinger ganz schön nervig, weil man sie so verdammt leicht verliert 😉


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